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Kata y Co

Biografien:

Katharina Mai: Gesang, Shaker
Kamenski Ural im Süden des Uralbgebirges ist nicht gerade als Bossa-Nova-Hochburg bekannt. Als junges Mädchen aber wurde Katharina Mai dort sprachlich und musikalisch durch brasilianische Telenovelas imprägniert, die im russischen Fernsehen im Original liefen.

Im Alter von sechs Jahren erhielt sie ersten Klavierunterricht und studierte dann klassischen Gesang in Russland und Hamburg. Sie nahm an mehreren Meisterkursen teil und ist seither mit verschiedenen Orchestern sowie im Kantaten- und Oratorienbereich tätig. Mehrere CD-Aufnahmen erfolgten für Lux Aeterna und Libertas.

Zu Mais akzentfreiem Brasilianisch kam nach einem längeren Aufenthalt in Buenos Aires akzentfreies Spanisch und die Liebe zum Tango argentino.

Mit schwingenden Rhythmen wurde Katharina Mai 2007 als beste Sängerin beim 12. Sommerjazzfestival Hamburg ausgezeichnet.

Konzertreisen führten sie u.a. nach Kanada, Argentinien, Frankreich, Österreich, Polen, Ungarn, die Schweiz, Russland, den Senegal und in die Karibik. Seit 2010 ist sie Dozentin am Hamburger Johannes-Brahms-Konservatorium.

Andranik Sargsyan: Violoncello
In Eriwan/ Armenien geboren, begann Andranik Sargsyan im Alter von sechs Jahren mit dem Cellospiel. Nach seinem Studium an der staatlichen Komitas-Musikhochschule Eriwan und der Teilnahme an mehreren Meisterkursen wurde er Mitglied des Symphonie-orchesters Eriwan und gründete parallel dazu das Orpheus Ensemble Eriwan.

Während eines Aufbaustudiums an der HfMT Hamburg 2004-06 spielte Sargsyan bei der Klassischen Philharmonie Bonn, der Philharmonie der Nationen sowie der Hamburger Camerata.

Solo- und Kammermusikkonzerte führten ihn u.a. nach Kanada, die Karibik und den Senegal, Argentinien, Korea, Frankreich, Italien, Luxemburg und in die Schweiz. 2009 übernahm Sargsyan die Position des 2. Solocellisten der Hamburger Philharmonie, seit 2010 ist er Dozent am Hamburger Johannes-Brahms-Konservatorium und gründete 2012 die Cello Akademie Hamburg.

Martin Terens: Klavier, Melodika
Der gebürtige Hamburger begann im Alter von acht Jahren Klavier zu spielen, erhielt zudem Geigen-, Orgel- und Bass-Unterricht. Nachdem er die Wettbewerbe Jugend Musiziert 2003 in der Kategorie Klavierbegleitung und 2004 in Komposition gewonnen hatte, wendete er sich dem Jazz zu und studierte an der HfMT Hamburg bis 2012 cum laude.

Bei Jugend Jazzt erhielt Terens 2005 mehre Auszeichnungen, gewann 2009 den 1. Preis bei der International Jazz Haus Piano Competition in Freiburg und gelangte 2010 und 2012 in die Halbfinals des Montreux Jazzfestival. Nach einem neunmonatigen ERASMUS-Auslandaufenthalt in Frosinone/ Italien erhielt der Pianist 2012 ein Fulbright-Stipendium für ein Masterstudium am City College in New York, wo er auch als Lehrkraft tätig war, wurde Artist-in-Residence des International House New York und gewann im Februar 2014 den renommierten Herb Alpert Young Jazz Composers Award der ASCAP.

Terens veröffentlichte bislang zwei CDs unter eigenem Namen, war als Pianist u.a. bei Georgie Fame, Bill Ramsey, Duško Goyković und der NDR Bigband zu hören. Konzertreisen führten ihn nach Italien, Polen, Estland, Österreich, in die USA, den Senegal und in die Karibik, die Niederlande, Tschechische Republik und die Schweiz sowie in den Jemen und in den Libanon.

Henry Altmann: 7-String-Bass, Kontrabass, Arrangements
Im Allgäu geboren, legte Henry Altmann nach Jahren in Paris und New York schließlich in Hamburg an. Nach dem Studium der Musik- und Kulturwissenschaften in Hamburg und New York wurde er freischaffender Musiker und Komponist. Als solcher schrieb, arrangierte und spielte er u.a. für die NDR Bigband, das Festspielhaus Hellerau in Dresden, ein Streichquintett für das Prager Tanztheaterfestival 4 dný sowie für Theater in Hamburg, Dresden und Palermo, mehrere Filmmusiken und war musikalischer Leiter im Swing It!-Programm von Hermann & Tietjen.

Konzertreisen führten ihn bereits nach ganz Südamerika, Südostasien und Australien, in die USA, Mexiko, nach Cuba und in die Karibik, nach Italien, Spanien, Skandinavien und den Senegal.

Sein Kunst- und Musikprojekt Alphabet City erhielt Förderpreise des Freistaates Sachsen und der Kulturstiftung Donauwörth, SchubertEcho den 1. Trude-Unruh-Preis. Altmann veröffentlichte mehrere CDs mit eigenen Bands, u.a. Alphabet City, La Kaffeehaus Avantgarde, La Grande Bleue und Trio Macchiato (2007 nominiert für den Deutschen Schallplattenpreis), komponierte und arrangierte für u.a. Latin-Grammy-Gewinner Arturo Martínez Cabrera, Pascal von Wroblewsky, Vladyslav Sendecki und die New Yorker Band The Last of the International Playboys. Auf Konzertbühnen war er mit Künstlern wie George Gruntz, Steve Coleman, Gianni Gebbia, Kalle Kalima, Peter Brötzmann oder Peter Lohmeyer zu hören.